Wo die Flüsse Wester und Möhne verschmelzen, liegt auf einem Berg die Belecker Altstadt, die westfälische Denkmalschützer gerne als das "Juwel des Sauerlandes" bezeichnen. Ein Großteil der liebevoll restaurierten Fachwerkbauten steht unter Denkmalschutz.

Nach einem verheerenden Stadtbrand 1805 wurde der vernichtete Teil Beleckes nach Anweisung der damaligen hessischen Regierung mit breiten Straßen angelegt, die sich rechtwinklig kreuzen. Die Fachwerkhäuser sind einheitlich mit der Querdeele zum Hof und mit der Giebelseite zur Straße hin gebaut worden.

Mit dem so genannten "Belecker Sturmtag" am Mittwoch vor Pfingsten erinnern die Bürger in jedem Jahr an eine siegreiche Schlacht gegen die verfeindeten Soester. Diese hatten sich 1444 vom Kölner Erzbischof als Landesherren los gesagt, während die Stadt Belecke treu zu Kurköln stand. Mit viel Mut und mithilfe der über die Stadtmauer auf die Soester geworfenen Bienenkörbe gelang es, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. Bürgermeister Goar Wilke verlor in diesem Kampf am 17. Mai 1448 - es war der Mittwoch vor Pfingsten - sein Leben. Der seit 500 Jahren traditionelle "Belecker Nationalfeiertag" beginnt am Vorabend mit dem Stundenlied der Belecker Nachtwächterzunft. Am nächsten Morgen starten die Sturmtagskanoniere mit dem traditionellen Böllern und bitten zeitgleich um eine Spende zum herzhaften Kanoniers-Frühstück. Abends treffen sich dann Bürger und Gäste zur Sturmtagsfeier.

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